XF551 Hardware-Modifikationen

XF551 Hardware-Modifikationen

ABBUC-now Indexloch-Umgehung

Ein 720k / 3,5 Zoll Diskettenlaufwerk

Disketten mit 720 kByte formatieren



Indexloch-Umgehung für die XF551
Die Konstruktion muss einmal pro Umdrehung des Diskettenmotors einen Impuls liefern

Index-XF551


Download der JPG-Datei indexxf551.zip   75 kByte


Der Sensor CNY70 wird mit etwa 15 mm langen Anschlussdrähten versehen und in die Platine wie in der Zeichnung zu sehen in Richtung auf den Diskettenmotor "umgelegt“ eingelötet

Index-1


Die Platine wird an der Unterseite des Laufwerks mit dem Infrarot-Reflektions-Sensor (CNY70) in Richtung zum Diskettenmotor mit 2 Schrauben M3 montiert.
Index-2


Der Abstand des Sensors zum Motor sollte etwa 1 bis 2 Millimeter betragen, hier muss etwas experimentiert werden. Zur Abstands-Einstellung werden die Langlöcher in der Platine genutzt.

 Auf die Oberseite des Laufwerks ist eine kleine Platine mit dem originalen Sensor für das Indexloch aufgeschraubt. Die Anschlussdrähte sind (beim Mitsumi-Laufwerk) BRAUN und GELB. Diese Drähte werden abglötet, verlängert und an die Platine für die Umgehung angeschlossen. Beim Chinon-Laufwerk sind die Drähte evtl. andersfarbig.

 Die Anschlussdrähte für die Spannung sind ROT = +5V, SCHWARZ = GND, sie können an der hinteren Seite des Laufwerks von der kleinen Platine der Spannungsversorgung abgegriffen werden.

 Durch die Z-Diode wird eine Umkehrung der Spannungshubs erreicht, so dass als Indexloch-Ersatz eine etwa 7 Millimeter breite schwarze Markierung auf dem Umfang des Motors ausreicht. Das Metall des Motors mit einem schwarzen Marker bestrichen absorbiert nicht ausreichend die Infrarot-Strahlung. Also kleben wir einen Papierstreifen auf der mit dem schwarzen Marker 3 mal satt bestrichen wird.

 Jetzt die Platine (den Sensor) in den richtigen Abstand bringen: Mit einem Messgerät an BRAUN / GELB drehen wir jetzt den Motor bis die Markierung auf der Position des Sensors ist. Ich habe bei mir gemessen: 0,20 Volt ohne Markierung und wenn die schwarze Markierung auf Sensorposition ist 2,40 Volt. Dieser Spannungshub von 2,20 Volt ist für die Elektronik der XF551 ausreichend.

Im XF551 Mitsumi-Laufwerk D503 V gibt es zwei verschiedene Diskettenmotor-Versionen. An einem (rechtes Bild) ist an der Seite wo der Sensor montiert werden soll ein Blech.
diff

Hier muss man die Sensor-Platine eben an einer anderen Stelle einbauen.
Index-3

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Ein 720k / 3,5 Zoll Laufwerk für die XF551 (XF351)
Wie in diesem Text von Bob Woolley zu lesen kann die XF551 auf 720k umgerüstet werden.

Dazu muss das 3 1/2 Zoll Laufwerk einen Jumper haben der auf Drive Select 0 (DS0) umstellen kann. Welche Faktoren noch für das funktionieren an der Elektronik der XF551 eine Rolle spielen blieb mir bisher trotz Test vieler verschiedener Laufwerke verborgen.
Fakt ist: Am PC sind 512 Byte Sektorgrösse Standard. Das Laufwerk muss hier aber Sektoren von 256 Byte und 128 Byte (und das einseitig und zweiseitig) lesen und schreiben können.

Es sollten also grundsätzlich alle 3,5 Zoll Laufwerke funktionieren die auf DS0 umstellbar sind. Aber einige TEAC FD235HF 6xxx haben bei meinen Vesuchen die Zusammenarbeit verweigert. Dagegen haben z.B. die TEAC FD235HF 3240-U (3xxx) problemlos die XF akzeptiert.


Geeignete 720k Diskettenlaufwerke:

Folgende PC-Laufwerke sind erfolgreich getestet:

  TEAC FD235HF 3240-U         TEAC FD235HF 5165-U          TEAC FD235HF 6291-U         

  Mitsubishi MF353 B         Epson SMD-300        

sowie auch die (internen/externen) Amiga Floppy:

 CHINON FB-354*         CHINON FZ-354*         OSD-45C CITIZEN

* Normalerweise wird das Datenkabel der XF551 mit dem Anschluss 1 (rote Ader) zur Mitte des Laufwerks aufgesteckt.
   Bei den CHINON - Laufwerken muss es am Laufwerk umgekehrt gesteckt werden.

Wer weitere Laufwerke kennt die funktionieren bitte eine eMail an mich damit ich sie hier auflisten kann!

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Disketten mit 720 kByte formatieren:

Sparta-DOS (Laufwerk 1) das Kommando "XINIT", Auswahl "N" (No DOS), Drive to Format "1", select number of Tracks "7" (80 trks/DS), select density "2" (double density). Dann den "Volume Name" eingeben und Sector skew "N". Danach das gewünschte DOS wie z.B. X32G.DOS und BOOT.COM auf die Disk kopieren und mit dem Kommando "BOOT X32G.DOS" die Disk bootfähig machen.

MyDOS (Laufwerk 1) die Option "O", Drive Number "1", Remove drive "N", Is drive configurable "Y", High capacity drive "N", Is drive double sided "Y", Tracks/side "80", Step rate "0" (XF551). Dann Option "P" und Drive, new density "1,D". Jetzt kann mit Format Disk "I", to Format "Y" die Disketten formatiert und mit Write DOS "H" und Drive "1" das DOS darauf geschrieben werden.

Disketten mit Atari-Standard formatieren:

Die 720k-Disketten können auch in den Formaten SS/SD 90k, SS/ED 130k, SS/DD 180k   und DS/DD 360k formatiert werden.

Die ersten 3 einseitigen Formate sind z.B. bei alten 3,5 Zoll Disketten angebracht die mit "SINGLE SIDE" oder "S./sided" oder "MFD-1DD" oder ähnlich gekennzeichnet sind. Diese Disks lassen sich zwar grundsätzlich auch Double-Sided formatieren, aber die Formatierung kann sehr schnell nachlassen so dass Daten verloren gehen.

Disketten ohne Kennzeichnung oder "MFD-2DD" oder ähnliche sind für Double-Sided (beidseitige) Formatierung DS/DD 360k und für DS/HD 720k geeignet.


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